Werkstatt

Hier ein kleiner Blick in meine Werkstatt.

Der Anteil der Handarbeit an meinen Instrumenten ist natürlich sehr groß.

Nur wenige Maschinen kommen zum Einsatz, wo Qualität und Individualität nicht darunter leiden.

Die relative Luftfeuchtigkeit in der Werkstatt wird durch einen Luftentfeuchter bei 40 - 45 % gehalten um einer späteren Rißbildung vorzubeugen.

Gitarrenbauwerkstatt
Tonholz - Holzlager

Die erste Voraussetzung für hochwertige Instrumente ist natürlich erstklassiges Material.

Die ausgewählten Tonhölzer werden im Holzlager sorgfältig und luftig gestapelt.

Ich verwende nur Hölzer, die mindestens 10 Jahre gelagert wurden.

Die lange Lagerzeit und die Beachtung der Luftfeuchtigkeit bei der Verarbeitung sind wichtige Voraussetzungen für die Qualität und die Haltbarkeit von Instrumenten.

Jede Decke wird nach Modell, Holzart und Festigkeit auf verschiedene Stärken gearbeitet.

Auch die Beleistung wird für jede einzelne Decke abgestimmt.

Im Bild sehen Sie, wie die Leisten auf Höhe und Profil gehobelt werden.

Gitarrendecke
Gitarrenkorpus offen

Hier haben Sie einen Blick auf eine Gitarre nach spanischer Bauweise.

Zuerst wird der Hals auf die Decke geleimt. Danach werden die Zargen in dafür vorgesehene Nuten in den Hals eingesetzt und zum Schluss der Boden aufgepasst.

Bei der deutschen Bauweise werden Hals und Korpus einzeln gefertigt und der Hals wird später in den fertigen Korpus eingesetzt.

Da ich die spanische Bauweise für die statisch und akustisch bessere halte, bevorzuge ich diese Variante.

Auf diesem Bild sehen Sie wie die Randeinlagen gewickelt werden.

Dazu wird an der Korpuskante ein Falz gefräst.

Danach werden der Rand und die Späne (verschiedenfarbige schmale Holzstreifen) eingeleimt und mit Schnur in dem Falz festgewickelt.

Gitarre - Randeinlage wickeln
Gitarrenbaumeister